Technische FAQs

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Wie konfiguriere ich die Netzwerkeinstellungen der Network Management Karte?

Problem
Bevor die APC Network Management Karte im Netzwerk kommunizieren kann, müssen die Netzwerkeinstellungen angepasst werden. Sobald die IP-Adresse, Subnetzmaske und Default Gateway der Karte konfiguriert wurden, kann von Computern im Netzwerk darauf zugegriffen und diese eingestellt und verwaltet werden. Es gibt verschiedene Einstellungsmöglichkeiten für jede Familie von Netzwerkmanagementkarten oder Geräten mit integrierten Netzwerkschnittstellen, die unten aufgelistet sind.
 

Produktlinie
  • Web/SNMP Card - AP9606
Geräte mit integrierter Web/SNMP Karte sind (neben weiteren Geräten):
Environmental Monitoring Unit 1 (AP9312TH)
  •  Network Management Card 1 (NMC1) - AP9617, AP9618, AP9619
Geräte mit integrierter Network Management Karte 1 sind (neben weiteren Geräten):
Metered/Switched Rack PDUs (AP78XX, AP79XX),
Rack Automatic Transfer Switches (AP77XX,
Environmental Monitoring Units (AP9320, AP9340, Netbotz 200)
  • Network Management Card 2 (NMC2) - AP9630/AP9630CH, AP9631/AP9631CH, AP9635/AP9635CH
Geräte mit integrierter Network Management Karte 2 sind (neben weiteren Geräten):
2G Metered/Switched Rack PDUs (AP84XX, AP86XX, AP88XX, AP89XX),
bestimmte Audio/Video Geräte mit Network Management Karte

Produkte 
  • Alle Seriennummern
  • Alle Firmware Versionen (wenn nicht anders deklariert)
  • Geräte mit nicht konfigurierten Network Management Karten
  • Geräte mit Network Management Karte, die eine Neukonfiguration erfordern


Ursache

Eine Network Management Karte benötigt TCP/IP Einstellungen, bevor sie über das Netzwerk erreichbar ist.


Lösung

Falls Sie eine Network Management Karte 1 haben:

Für die Network Management Karte 1 (AP9617, AP9618, AP9619) oder Geräten mit integrierten Network Management Karte 1 (wie AP78XX oder AP79XX Rack PDU, Environmental Monitoring Unit, etc), gibt es drei Optionen zur Konfiguration der Grundeinstellungen. Der Wizard, Terminal Emulationen und Address Resolution Protocol (ARP).


Standard Bootmodus: DHCP/BootP – DHCP Option 43, ein Vendor Cookie ist erforderlich, um DHCP Offer anzunehmen.



 
Standardmäßig sind alle APCs Geräte mit einer Network Management Karte, für einen Bootmodus mit DHCP/BOOTP konfiguriert.
Bei der Verwendung von DHCP ist standardmäßig ein Hersteller (Vendor) Cookie (DHCP Option 43) erforderlich). Falls dies nicht auf Ihrem DHCP Server konfiguriert ist, wird die Karte keine IP-Adressen akzeptieren. Falls Sie nicht das DHCP/BOOTP Verfahren verwenden möchten, können Sie die untenstehenden Methoden verwenden, um auf die Karte zuzugreifen und sie zu konfigurieren.
 
Fall Sie eine Network Management Karte 2 haben:

Standard Bootmodus: Nur DHCP - DHCP Option 43, das Vendor Cookie ist nicht erforderlich, um über DHCP eine IP Adresse anzunehmen.

Standardmäßig sind alle auf APCs Network Management Karte 2 basierende Geräte (wie ein AP8XXX Next Gen Rack PDU) mit AOS 5.1.1 oder höher, für DHCP Only konfiguriert, sodass kein Vendor Cookie erforderlich ist. Sie beziehen automatisch eine IP-Adresse. Über den DHCP Server kann diese erfahren werden.

Alle APC Geräte haben eine MAC Adresse, die mit 00 C0 B7 beginnt, was bei der Suche in der DHCP Client Liste hilfreich ist.

Um ihre Geräte mit einer Network Management Karte zu konfigurieren, wählen sie bitte unten die entsprechende Konfigurationsmethode.
 



Konfigurationsmethode 1 - Device IP Configuration Wizard - Netzwerkkonfiguration
Der Device IP Konfigurations Wizard ist auf der mitgelieferten CD enthalten (aktuell v5.0.2). Die aktuelle Version ist auf der APC Website verfügbar (v5.0.2). Der Wizard muss auf einem Windows Betriebssystem ausgeführt werden. Um die Karte über das Netzwerk zu konfigurieren, ist Version 5.0.0 oder höher erforderlich.
 
 
Frühere Versionen 3.x ermöglichen die lokale Konfiguration der Netzwerkmanagementkarte mit diesem Programm. Für die Netzwerkmanagementkarte 2 gilt, dass der Device IP Konfigurations Wizzard mit der Version 3.0.1 und niedriger die lokale Methode nicht unterstützt. Die Version 3.0.3 oder Version 5.0.0 oder höher wird benötigt.

Beachten Sie bitte, dass mit bestimmten Firmware Versionen die Netzwerkmanagementkarte eine DHCP Adresse bezieht, der Wizard aber trotzdem nicht funktioniert.
Sie können die DHCP Client List nach MAC Adressen, beginnend mit 00 C0 B7, durchsuchen. APC Geräte können so erkannt werden. Zusätzlich können Sie die Netzwerkkarte überprüfen. Die grüne LED leuchtet durchgehend, wenn die Karte eine IP-Adresse bekommen hat.

Bei der Nutzung des Wizard über das Netzwerk, beachten Sie bitte, dass sich die unkonfigurierte Netzwergmanagementkarte in demselben Subnet, wie der Computer, auf dem der Wizard läuft, befindet. Um den Wizard via Netzwerk zu nutzen, kann alternativ der  Computer und die Netzwerkmanagmentkarte direkt verbunden werden. Dadurch befinden sich Ihr Computer und die Netzwerkmanagementkarte in einem Peer to Peer-Netzwerk, das die Konfiguration ermöglicht.



Der Wizard funktioniert auch nicht mit Netwerkmanagementkarten, wenn diese anders konfiguriert wurden als im DHCP oder BOOTP Modus. Der Wizard Version 5.0.0 oder höher, zu bekommen unter apc.com, findet unkonfigurierte oder konfigurierte Karten im Netzwerk über den IP-Adressbereich.


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Konfigurationsmethode 2 - Terminal Emulation (Lokale/direkte Verbindung)

Terminal Emulation ist eine integrierte Funktion in den meistens Betriebssystemen (z.B. HyperTerminal). Bevor ein Terminal Emulation Programm verwendet werden kann, müssen alle Dienste, die auf den COM Port zugreifen gestoppt werden. Sollten Sie beispielsweise eine serielle Version der APC PowerChute Software verwenden, muss der APC UPS Service gestoppt werden, bevor das Terminal Programm gestartet wird. Danach folgen Sie bitte den Anweisungen:
 

 
**Beachten Sie bitte, dass, HyperTerminal nicht richtig mit APC USVen oder Zubehör kommunizieren kann, wenn sie “Scroll Lock” oder “Rollen” auf der Tastatur aktiviert haben **
Verbinden Sie die USV oder das Gerät mit dem passenden APC Konfigurationkabel. Artikelnummern für die meisten Geräte finden sich unten. Schlagen Sie bitte im entsprechenden Handbuch nach, falls Ihr Gerät nicht aufgeführt ist.
 
Achtung: Verbindung mit einem nicht-APC Kabel kann bei dem untenstehenden Verfahren zu unerwünschtem Verhalten des Gerätes führen.

 
Gerät  Configuration Cable Artikelnummer
 Die meisten USV mit DB-9(D-Sub)-Stecker 940-0024 oder 940-1524 (DB-9 auf DB-9)
Rack PDU (AP78XX, AP79XX, AP84XX**,AP86XX**, AP88XX**, AP89XX**) 940-0144 (RJ-12 auf DB-9)
1. Generation Rack Automatic Transfer Switch (nur AP7750) 940-1000 (DB-9 auf DB-9)
2. Generation Rack Automatic Transfer Switch (AP77XX, ohne AP7750) 940-0144 (RJ-12 auf DB-9)
 Netbotz 200/Environmental Monitoring (AP9319, AP9340, AP9320) 940-0103 (DB-9 auf DB-9)
Rack Air Removal Unit (ACF400, ACF402) 940-0103 (DB-9 auf DB-9)
 

**Diese Gerät basiert auf NMC2, folgen Sie bitte den Anweisungen für die NMC2 .
Nachdem Sie das entsprechende Kabel angeschlossen haben, starten Sie das Terminal Emulation Programm Ihrer Wahl. Konfigurieren Sie die Port-Einstellungen entsprechend der untenstehenden Liste. Die häufigsten Einstellungen sind hier aufgelistet.
 
Gerät  COM Port Einstellungen
Die meisten USV mit DB-9(D-Sub)-Stecker 2400 bps, 8 data bits, no parity, 1 stop bit, und no flow control.
 Rack PDU 9600 bps, 8 data bits, no parity, 1 stop bit, und no flow control.
1.Generation Rack Automatic Transfer Switch (AP7750) 19,200 bps, 8 data bits, no parity, 1 stop bit, und no flow control für Starteinstellungen, 2400 bps für NMC Konfiguration – Siehe Benutzerhandbuch für zusätzliche Informationen
2.  Generation Rack Automatic Transfer Switch (AP77XX, ohne AP7750) 9600 bps, 8 data bits, no parity, 1 stop bit, und no flow control
Netbotz 200/Environmental Monitoring (AP9319, AP9340, AP9320) 9600 bps, 8 data bits, no parity, 1 stop bit, und no flow control.
Rack Air Removal Unit 9600 bps, 8 data bits, no parity, 1 stop bit, und no flow control.
 
 
  • Wenden Sie die Einstellungen an, um die Verbindung aufzubauen.
  • Drücken Sie <Enter> 3-5-mal, um die Eingabeaufforderung „Username” zu erhalten. *
  • Geben Sie die Standardeinstellung „apc“ als username und password.

Sie sind nun in der Control-Konsole.
 
  • Wählen Sie „Network“
  • Wählen Sie „TCP/IP“
  • Wählen Sie „Boot Mode“
  • Ändern Sie Boot Mode zu „Manual“
  • Setzen Sie die System IP, Subnet Maske und Default Gateway.
  • Bestätigen Sie die Änderungen mit „Accept“.
  • Drücken Sie Strg-C um zum Hauptmenü zurückzukehren.
  • Melden Sie sich von der Konsole ab um die Einstellungen zu speichern.

Jetzt können Sie sich aus der Ferne auf der NMC über Webzugriff oder Telnet anmelden.

*Gilt nicht für Rack Automatic Transfer Switches der 1. Generation mit Standardeinstellungen. Siehe hierzu im Benutzerhandbuch.



Network Management Karte 2 (AP9630, AP9631) und NMC2 enthaltendes Zubehör erfordert andere Einstellungen, um lokal konfiguriert werden zu können.

Um sich mit einer dieser Karten zu verbinden, müssen Sie das Tip-Ring-Sleeve (TRS, Klinke) auf DB9 Kabel verwenden. Verbinden Sie dieses direkt mit der 2,5mm-Buchse der NMC2, die mit “Console” beschriftet ist. (Nicht mit dem USV-Serial-Port)
  • In der USV, kommunizieren die NMC2 Geräte mit folgenden Einstellungen: 9600 bps, 8 data bits, no parity, 1 stop bit, and no flow control.
  • Wenden Sie die Einstellungen an, um die Verbindung aufzubauen.
  • Drücken Sie <Enter> 3-5-mal, um die „Username”-Eingabeaufforderung zu erhalten.
  • Geben Sie die Standardeinstellung „apc“ als username und password.
 
Sie sind nun in der Control-Konsole.
 
  • Tippen Sie help oder ? ein, um alle verfügbaren Kommandos angezeigt zu bekommen.
  • Benutzen Sie den Befehl tcpip, um die Netzwerkeinstellungen zu ändern, sodass manuell eine IP-Adresse zugewiesen werden kann. Der tcpip Befehl ändert automatisch Ihren boot mode sobald Sie ihn absenden. Es ist wichtig, danach direkt einen reboot Befehl auszuführen. Folgendes Schema (Variablen sind kursiv): 
apc> tcpip -i IhreIPAdresse -s IhreSubnetzMaske -g IhrDefaultGateway (Format immer: xxx.xxx.xxx.xxx)
apc> reboot



Beispiel:
apc> tcpip -i 159.216.45.39 -s 255.255.254.0 -g 159.216.45.1
apc> reboot


Mit dem „boot“-Befehl ändern Sie den Boot Modus der Network Management Karte. Aber nur, wenn Sie DHCP oder BootP nutzen.

Verwendung: boot – Konfigurations Optionen
boot [-b dhcpBootp* | dhcp | bootp | manual>] (Boot Mode)
[-a remainDhcpBootp | gotoDhcpOrBootp>] (Nach  IP Zuweisung)
[-o stop | prevSettings>] (Bei Fehlversuch)
[-c enable | disable>] (Erfordert DHCP Cookie)
[-s retry then stop #>] (Notiz: 0 = niemals)*
[-f retry then fail #>] (Notiz: 0 = niemals)*
[-v vendor class>]
[-i client id>]
[-u user class>]

*DHCP/BootP und “Retry”-Optionen sind  nur verfügbar für NMC2 bis AOS Version 5.0.X. Ab AOS Version 5.0.X ist diese Funktion nicht länger verfügbar.
Für eine Video-Präsentation der NMC2 Konfiguration via Terminal Emulator, siehe folgendes Video:
 


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Konfiguration Option 3 - ARP (Address Resolution Protocol)
Das Address Resolution Protocol (ARP) kann ebenfalls verwendet werden, um die NMC zu konfigurieren. Um dies zu tun, wird die MAC Adresse der Netzwerkmanagementkarte benötigt. Die MAC-Adresse ist sowohl auf dem Qualitätssiegel, das der Netzwerkmanagementkarte beiliegt, als auch auf einem Aufkleber auf der Netzwerkmanagementkarte selbst. Folgen Sie mit einem Computer im selben Subnet wie die Netzwerkmanagementkarte dieser Anleitung:
 
  • Öffnen Sie eine Befehlszeile oder Terminal Fenster und geben Sie folgendes ein (ersetzten SIE <IP Adresse> und <MAC Adresse> mit den richtigen Werten): 
    Beachte: Auf Windows Betriebssystemen kann es erforderlich sein, die Befehlszeile als Administrator auszuführen, um den arp-Befehl verwenden zu können. Um dies zu tun, klicken Sie rechts auf die Befehlszeilen-Verknüpfung und wählen „Als Administrator ausführen”.


arp<leer>-s<leer><IP address><leer><MAC Address>
Für die MAC-Adresse verwenden Sie bitte folgendes Format: xx-xx-xx-xx-xx-xx
  • Unter Mac OS X speziell: sudo<leer>arp<leer>-s<leer><IP Adresse ><leer><MAC Adresse >
  • Als nächstes senden Sie einen Ping mit einer Größe von 113bytes, um die IP-Adresse, die zuvor eingegeben wurde festzusetzen,
Für die zuvor eingegebene IP-Adresse nutzen Sie folgenden Befehl:
  • Windows Befehl: ping<leer><IP Adresse ><leer>-l<leer>113
    • [Zur Verdeutlichung, die Option -l ist der Buchstabe L, muss aber klein geschrieben werden]
  • Linux Befehl: ping<leer><IP Adresse><leer>-s<leer>113
  • Mac OS X Befehl: ping<leer>-s<leer>113<leer><IP Adresse >
     
  • Jetzt können Sie via Telnet auf die Karte zugreifen, indem Sie folgendes eintippen: telnet <IP Adresse >
  • Verwenden Sie apc als „username“ und „password“
  • Konfigurieren bzw. wenden Sie ggf. zusätzliche Änderungen an, die Sie im Benutzerhandbuch finden.
  • Abmelden um Änderungen zu speichern.

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 Konfiguration Option 4 - DHCP Option 12 (für NMC2 Geräte, AOS 5.1.5 oder höher)

Beginnend mit der AOS Version 5.1.5, wurde in die NMC Option 12 (Host Name) als Teil des DHCP Request implementiert. In V5.1.5, ist der Standardhostname apcXXYYZZ, wobei XXYYZZ für die letzten sechs Stellen der MAC-Adresse stehen. Diese steht auf dem beiliegenden Qualitätssiegel oder auf einem Aufkleber auf der NMC selbst.


Wenn Ihr Netzwerk korrekt konfiguriert ist (wie unten beschrieben), können Sie auf „unkonfigurierte“/out-of-the-box Netzwerkmanagementkarten zugreifen, indem Sie wie folgt vorgehen:

1. In einem Terminal (oder DOS) Fenster, senden Sie eine Ping an die NMC mit: ping apcXXYYZZ

2. In einem Webbrowser öffnen Sie die NMC mit: http://apcXXYYZZ


Beachten Sie: Tests haben ergeben, dass es trotz korrekt konfiguriertem Netzwerk, die unterstützten Geräte nicht unmittelbar alle Einstellungen übernehmen. Es kann zwischen 6 und 16 Minuten dauern, bis die ganze Funktionalität eintritt. Je nach Netzwerk kann die Zeit abweichen, aber nicht länger als 16 Minuten dauern.

Netzwerk Einstellungen:
Um eine einwandfreie Funktion der “Option 12” zu gewährleisten, muss das Netzwerk für “Dynamisches Update von DNS A und PTR-Einträgen für DHCP Clients die keine Updates anfordern aktiviert sein.
 
Beispiel unten:




 

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Konfiguration Methode 5 - via Smart-UPS Frontpanel LCD - (Unterstütz von SMT, SMX, und SRT* Modellen mit UPS NMC2)

*Beachte: Diese Methode kann verwendet werden um integrierte UPS NMC2 oder optionale sekundäre NMC2 in SRT Modellen zu konfigurieren.
Einige neuere Smart-UPS Modelle unterstützen die Möglichkeit, die Network Management Karte (NMC2) IP-Adresse, Subnetz Maske und Gateway über das LCD Display an der Front zu konfigurieren. Bevor sie dies tun, stellen Sie sicher, dass die NMC im SmartSlot der USV installiert ist und die Stromversorgung funktioniert (zu sehen an der Status LED auf der NMC2).

Ihr USV-Display wird wie eines der Beispiele aussehen. Drücken Sie ESC um das Menü aufzurufen, falls es nicht schon angezeigt wird.
 




Um auf die NMC2 Konfiguration über das USV LCD zuzugreifen, muss das LCD in den erweiterten Modus gebracht werden. Dies geschieht, indem Sie im Konfigurationsmenü den Menü Typ von „Standard“ auf „Advanced“ ändern. Nachdem dies geschehen ist, können Sie auf die erweiterten Einstellungen zugreifen, indem Sie ins Konfigurationsmenü zurückkehren.

NMC2 Bootmodi, die im Konfigurationsmenü verfügbar sind:
  • DHCP
  • DHCP & BOOTP
  • Manuell
Wenn Sie den manuellen Modus wählen, geben Sie die IP-Adresse, Subnet Mask und das Default Gateway ein. DHCP (Standard bei NMC2 mit AOS v5.1.1 und höher) und DHCP & BOOTP Modelle brauchen keine weiteren Änderungen nachdem die Einstellungen angewendet wurden. Nachdem Sie abgeschlossen haben, wird die Network Management Karte sich selbst neustarten. Innerhalb einer Minute werden die Einstellungen übernommen und aktuellen IP-Einstellungen werden angezeigt (im „About“-Menü des LCD).

Beachte: Wenn Ihr USV LCD Menü keinen Eintrag „Configure NMC“ zeigt, nachdem Sie in die erweiterten Einstellungen gewechselt haben, kann es an folgendem liegen:
  • Die NMC2 wurde von der USV bzw. dem USV SmartSlot nicht erkannt.
  • Die USV Firmware unterstütz diese Funktion nicht.

Schlagen Sie in der Benutzeranleitung nach, die mit der USV geliefert wurde oder kontaktieren Sie Ihr örtliches Technisches Support Team mit den Problemen.
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