Schwedisches Schulsystem kann dank Energie- und Rackinfrastruktur mit Edge-Computing die Betriebszeit erhöhen und Supportaufwand reduzieren

Im Ranking „Best Quality of Life 2019“ des Magazins US News and World Report, das Länder in aller Welt in Bezug auf ihre Lebensqualität bewertet, liegt Schweden (direkt hinter Kanada) auf Platz 2. Einer der wichtigsten Faktoren für Schwedens Erfolg ist ein modernes Bildungssystem.

Der Großteil der schwedischen Schulen verfügen über Glasfaserkabel für eine hohe Bandbreite und schnellen Internetzugang. Lehrer vertrauen im Unterricht auf webbasierte Hilfsmittel. Schüler nutzen täglich Laptops und iPads. Mitarbeiter in Schulen verlassen sich für die grundlegende Kommunikation auf iP-Telefone. Dieser Trend ist global.

Die Organisation SISAB (Skolfastigheter I Stockholm AB) besitzt und verwaltet die meisten Schul- und Vorschuleinrichtungen der Stadt Stockholm, darunter 2500 Gebäude (600 Objekte), in denen täglich etwa 200.000 Kinder und Erwachsene zusammenkommen. Die Qualität der Ausbildung hängt in diesen Gebäuden oft von der Zuverlässigkeit und Leistung der Edge-Computing-Systeme ab, die als Lernmechanismus dienen.

Vom „traditionellen Klassenzimmer“ zum „digitalen Klassenzimmer“

Heutzutage ist die Informationstechnologie ein zentraler Bestandteil der Arbeit in den Schulen von Stockholm. Ausfallzeiten beeinträchtigen die Schüler in ihrem Lernen, da viele der von ihnen genutzten Tools miteinander vernetzt sind. Um einen stabilen Internetzugang und reibungslose Kommunikation zu gewährleisten – selbst bei Störungen der Informationssysteme – ließ SISAB laut Angaben von SISAB-Mitarbeiter Mats Carlqvist die IT-Ausrüstung und -Systeme in ihren Edge-Computing-Einrichtungen auf eine standardisierte, sichere und zuverlässige Lösung aufrüsten.

Dafür wandte sich SISAB über Örnsbergs El & Data, SISAB‘s Service- und Installationspartner seit bereits 15 Jahren, an APC by Schneider Electric, um die Schulen mit einer Lösung auszustatten, die ihre Edge-Computing-Einrichtungen stärken sollte. Die Systeme an den Schulen befanden sich in den Kellern der Schulgebäude. Das Management von SISAB benötigte eine sichere und zuverlässige Lösung, bei der sich die Schuladministratoren auf eine längere Betriebsdauer verlassen können. Im Falle einer Störung der Informationssysteme musste sichergestellt werden, dass die Schüler weiterhin lernen konnten und die Klassenzimmer in ihrer Funktion nicht beeinträchtigt wurden.

Als bestehender Kunde von Schneider Electric (SISAB nutzt derzeit das Gebäudemanagementsystem von Schneider Electric) war SISAB auf der Suche nach einem Partner, der ihnen bei der Modernisierung und der Weiterentwicklung ihrer IoT-Technologien (Internet of Things) helfen konnte.

Überwinden von Infrastrukturproblemen und unnötig hohen Kosten

Die Schulen der Stadt Stockholm nutzten in ihren IT-Räumen im Keller veraltete unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV). Infolgedessen mussten regelmäßig Techniker geschickt werden, um Fehlermeldungen oder Alarme aufgrund fehlerhafter oder beinahe erschöpfter Batterien in den USV-Einheiten zu beheben. Dies hatte zur Folge, dass Techniker enorm viel Zeit dafür aufwendeten, zwischen den einzelnen Schulen in diesem Gebiet hin- und herzureisen, um die Einheiten angemessen zu warten.

Die 120 IT-Räume zeichneten sich durch eine Reihe von Geräten auf, darunter Kommunikations-Switches, Router, BMS-Server, einzelne USV-System und offene Racks, um nur einige zu nennen. Keines dieser Assets war zentralisiert – einige der Geräte waren einfach an den Wänden angebracht.

SISAB wollte seine Standorte mit IT-Geräten auf mehrere verschiedene Arten modernisieren. Ihr erster Wunsch war es, die IT-Geräte zu verschließen und in einem einzigen sicheren Schrank unterzubringen. Zudem wollten sie eine USV-Lösung, die ihnen eine bessere Batterieleistung und längere Lebensdauer garantieren konnte, um die Betriebszeit des Systems zu verbessern. Und zu guter Letzt sollten sie die Möglichkeit bekommen, die Rack-Leistungs-Switches remote zu steuern. Dies sollte den Zeit- und Kostenaufwand reduzieren, da keine Service-Techniker mehr losgeschickt werden müssen, um einen Switch manuell neu zu booten – ein Problem, das sich innerhalb von 5 Minuten lösen lässt.

Die Lösung von APC by Schneider Electric bietet sichere und zuverlässige Technologie

Als führender Anbieter für Strom-, Umgebungs- und Rack-Geräte für Edge-Computing empfahl APC eine Lösung, die Smart-UPS Lithium-Ionen UPS, NetShelter Gehäuse und intelligente Rackstromverteiler-Einheiten (PDUs) für alle 120 IT-Standorte umfasste.

Diese Lösung bot dem Gebäudemanagementteam eine Reihe wichtiger Vorteile:

  • Vereinfachung durch Standardisierung – Indem sichergestellt wurde, dass jeder Standort mit identischen Rack-, USV- und PDU-Geräten ausgestattet war, können Servicemitarbeiter den Serviceaufwand nun sehr viel einfacher einschätzen, wenn SISAB sie wegen eines Problems kontaktiert. Die Bestellung von neuen oder Ersatzteilen ist nun schnell und einfach und das Stresslevel der Servicemitarbeiter ist niedriger, da sie sich schnell mit den Installationen in der Region vertraut machen konnten.
  • Funktion zur Fernüberwachung – Die intelligenten PDUs ermöglichen den Neustart von Systemen per Fernverwaltung. Dadurch können Servicemitarbeiter das System bequem remote neu aufsetzen. Das spart Stunden des Hin- und Herreisens zwischen einzelnen Standorten im dichten Straßenverkehr.
  • Erhöhte Sicherheit – Anstatt Geräte im IT-Raum willkürlich zu verteilen, sind die IT- und Netzwerkgeräte nun zentralisiert und in einem einzigen sicheren Rack in einem abgeschlossenen Raum untergebracht. Nur autorisierte Mitarbeiter haben dazu Zugang. So konnten Probleme durch menschliches Versagen reduziert werden.
  • Verbesserte Systemverfügbarkeit/Betriebszeit – Die neuen Smart-UPS-Geräte für den Stromausfallschutz sind mit Lithium-Ionen-Batterien ausgestattet. Im Vergleich zu den herkömmlichen USV-Einheiten bieten die neuen USV und Batterien eine lange Garantiezeit (5 Jahre) und eine höhere Lebenserwartung (8–10 Jahre). Infolgedessen müssen weniger Techniker zum Austausch von Batterien entsendet werden, die Backup-Betriebszeit erhöht sich (wodurch die Auswirkungen von Stromausfällen minimiert werden) und im sicheren IT-Schrank wird weniger Platz benötigt. Zusätzlich dazu gibt es Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren, die die Umgebungsbedingungen innerhalb des keinen Datenraums überwachen und melden, sodass unerwartete Ausfallzeiten aufgrund übermäßiger Temperatur- oder Feuchtigkeitsschwankungen der Vergangenheit angehören.

„Dadurch werden sich unsere Reaktionszeit und die Kosten für das Entsenden von Technikern für den Neustart von Systemen deutlich verringern“, so Stefan von Örnsbergs El & Data.

Durch die Bereitstellung ihrer neuen Edge-Computing-Systeminfrastruktur können Administratoren von SISAB nun beruhigt davon ausgehen, dass die Schüler, Lehrer und Mitarbeiter bei Bedarf jederzeit auf die alle nötigen Informationen zugreifen können – ganz ohne Unterbrechungen.

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