Laut dem National Weather Service beginnt in Nordamerika die Hurrikansaison für den Pazifikraum am 15. Mai und für den Atlantikraum am 1. Juni – also bereits in wenigen Wochen. Angesichts der verschiedenen Wetterereignisse in den letzten Jahren, darunter Hurrikan Sandy, ist jetzt die beste Zeit, um sicherzustellen, dass Ihr Datacenter unter Dach und Fach ist und einem Stromausfall standhalten kann.

Ihre USV-Systeme (unterbrechungsfreie Stromversorgung) bilden ein entscheidendes Glied in der Zuverlässigkeitskette. Wenn der Strom ausfällt, übernimmt die USV die Versorgung Ihrer IT- und Kühlsysteme, bis Ihr Generator anspringt. In einigen Fällen verlassen Sie sich vielleicht sogar ganz auf USV-Systeme, um einen Stromausfall zu überstehen.
Sie müssen also unbedingt sicherstellen, dass Ihre USV-Systeme dieser Aufgabe gewachsen sind. Nach meinen Erfahrungen ist das bei den meisten Geräten nicht der Fall.

Weltweit wurden mehr als 20 Millionen einphasige USV-Systeme von APC installiert. Bei vielen davon handelt es sich um ältere Modelle. Ich schätze, dass bei mehr als einer Million Smart-UPS-Systemen derzeit die Batterie ausgewechselt werden muss. Ebenso wie Autobatterien halten auch USV-Batterien nicht ewig. Wir empfehlen, je nach Bedingungen die Batterie alle drei bis vier Jahre zu ersetzen. Eine dieser Bedingungen ist die Temperatur. Wenn es zu heiß ist, verschleißt die Batterie schneller.

Alle USV-Systeme von APC by Schneider Electric™ verfügen über eine Anzeige, die Sie bei einem niedrigen Batterieladezustand warnt. Oftmals sind die Systeme jedoch nicht in Sichtweite aufgestellt, sondern möglicherweise hinter einem Schreibtisch, in einem Rack oder in einem Serverraum, in dem eine weitere blinkende Anzeige nicht weiter auffällt. Allzu oft sind die Besitzer dieser USV-Systeme sich nicht bewusst, dass die Batterie ausgetauscht werden muss.

Eine Ausnahme bilden dabei gemanagte USV-Systeme, wie die Smart-UPS-Systeme von APC by Schneider Electric™. Viele dieser Modelle verfügen über ein alphanumerisches LCD-Display, das Ihnen in Echtzeit den aktuellen Status anzeigt und Sie benachrichtigt, wenn die Batterie ihr Lebensende erreicht.

Diese Geräte verfügen zudem über einen Steckplatz zur Installation einer Netzwerkmanagementkarte (NMC) von APC, die eine sichere Überwachung und Steuerung der USV über einen Web-Browser oder ein beliebiges Managementsystem mit SNMP-Unterstützung ermöglicht. Sie können die Geräte von einem zentralen Standort aus managen – oder diese Aufgabe einem unserer Partner überlassen. In diesem Fall werden Sie bei Problemen wie einer geringen Batterielebensdauer benachrichtigt und haben eine bessere Kontrolle über die Stromnutzung und Betriebsbedingungen. Zudem können Sie nicht mehr reagierende Systeme neu starten oder das Herunterfahren von verbundenen Systemen oder aller USV-Systeme während eines längeren Ausfalls oder außerhalb der Geschäftszeiten planen.

Es empfiehlt sich, alle Veränderungen in Ihrer IT-Infrastruktur seit der Installation der USV-Systeme regelmäßig zu inventarisieren. Wahrscheinlich hat Ihre IT-Last im Laufe der Jahre zugenommen, sodass Sie eine größere USV oder zusätzliche Batterien oder Geräte benötigen, um diese zu unterstützen und die gewünschte Laufzeit zu erreichen.

Zudem kann die Wichtigkeit bestimmter Systeme im Laufe der Zeit zunehmen. Wenn Sie beispielsweise Cloud-basierte Anwendungen und Ressourcen nutzen, sind die Netzwerksysteme, die die Verbindung zur Cloud herstellen, plötzlich deutlich wichtiger für die geschäftliche Produktivität. Entscheiden Sie sich für eine USV, um den Geschäftsbetrieb selbst bei längeren Stromausfällen aufrechtzuerhalten.

Wir hoffen, dass die diesjährige Hurrikansaison milde ausfällt, dürfen uns jedoch nicht darauf verlassen. Nutzen Sie die wenigen Wochen vor Beginn der Saison, um Ihre USV-Systeme genau unter die Lupe zu nehmen und sicherzustellen, dass sie allem standhalten, was Mutter Natur ihnen entgegenstellt.