Wie Rodney Dangerfield bereits anmerkte, werden Geräteschränke in Filialen nicht mit Respekt behandelt. Unternehmen mit vielen Zweigstellen, darunter Einzelhandelsgeschäfte und Restaurantketten, bringen ihre Server viel zu oft in einem Schrank unter, der auch für andere Zwecke genutzt wird, wie beispielsweise zur Aufbewahrung. In solchen Fällen liegt es auf der Hand, dass der Server leicht beschädigt oder vielleicht sogar gestohlen werden könnte.

Wir haben zuvor bereits erläutert, wie Sie sicherstellen, dass ein IT-Schrank ordnungsgemäß belüftet ist. In diesem Beitrag wollen wir jedoch darauf eingehen, wie Sie diese Schränke aus der Ferne überwachen können.

Und eine Überwachung ist zwingend erforderlich. Viele Zweigstellen oder Filialen sind vergleichsweise klein und bieten nicht genügend Platz für einen separaten Netzwerkraum. Daher müssen Unternehmen ihre Server in Lagerräumen unterbringen, wo sie verschiedenen Risiken ausgesetzt sind. So können Mitarbeiter beispielsweise beim Einlagern von Kisten daran stoßen oder Regenwasser kann durch ein undichtes Dach eindringen. Wahrscheinlich ist der Raum zudem nicht rund um die Uhr gesichert, sodass der Server (entweder absichtlich oder unabsichtlich) manipuliert oder gar ganz gestohlen werden kann.

Wie findet die IT in diesem Fall heraus, was geschehen ist, und was kann sie dagegen tun? Mit größter Wahrscheinlichkeit erfährt die IT erst von einem Vorfall, wenn (und falls) ihr auffällt, dass keine Daten mehr vom betreffenden Server eingehen. Dann ist das Kind natürlich schon in den Brunnen gefallen.

Die IT benötigt also ein paar Augen und Ohren zur Überwachung von standortfernen Netzwerkräumen, die sie bei einem Fehler benachrichtigen. Da Sie sich nicht darauf verlassen können, dass der Barista in Ihrem Café diese Aufgabe übernimmt, sollten Sie auf ein Remote-Überwachungssystem für die Netzwerkräume zurückgreifen.

Zu diesem Zweck bietet APC by Schneider Electric™ die NetBotz-Reihe von Sicherheits- und Raumüberwachungsprodukten an. Das NetBotz-Gerät wird an der Wand Ihres standortfernen Netzwerkraums angebracht und verfügt über eine Kamera, mit der Sie die Geschehnisse beobachten können. Bringen Sie Sensoren an der Tür an, damit das System erkennt, sobald eine Tür geöffnet wird. Falls diese Tür eigentlich geschlossen bleiben sollte, können Sie die zuständigen Mitarbeiter über das System alarmieren. In der Zentrale erhalten Sie einen „Einblick“ in den Raum, um zu bestimmen, ob dort etwas Ungewöhnliches vor sich geht, und ggf. entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

Zudem überwacht das System verschiedene Betriebsvariablen, darunter Wärmeentwicklung, Luftfeuchtigkeit und sogar den Luftstrom und Taupunkt. Sie wissen also immer, ob es in Ihrem Raum zu heiß oder zu feucht ist. Die NetBotz-Systeme verfügen auch über Audiofunktionen, sodass Sie mit Personen im standortfernen Raum kommunizieren können, beispielsweise um sie bei der Fehlerbehebung am Server zu unterstützen.

Um einen Eindruck von der Funktionsweise des NetBotz-Produkts zu erhalten, klicken Sie für den NetBotz Rack Monitor 550 auf dieser Seite auf den Link „Jetzt prüfen“ und erleben Sie ein echtes System in Aktion (wobei in der Regel nicht viel „Aktion“ auftritt).

Von allen Seiten bekommen wir zu hören, wie wichtig die richtige Stromversorgung und Kühlung im Datacenter ist, und das ist sicher auch berechtigt. Aber denken Sie auch an Ihre Remote-Standorte, an denen wichtige Aufgaben zur Steigerung Ihrer Umsätze durchgeführt werden. Diese Standorte sind ebenfalls wichtig und sollten mit dem Respekt – und der Aufmerksamkeit – behandelt werden, die sie verdienen.