Ich habe es genossen, einige Tage am Stand von Schneider Electric auf der Interop 2014 in Las Vegas zu verbringen. Das lag vor allem daran, dass ich viele Kunden mit interessanten (fast durchweg positiven) Geschichten rund um ihre Erfahrungen mit Produkten von Schneider Electric kennenlernen durfte.

Zudem war es schön, Menschen zu treffen, die wie ich ebenfalls seit vielen Jahren die Interop besuchen, also fast seitdem diese Veranstaltung ins Leben gerufen wurde. Bei meinem ersten Besuch Anfang der 1990er Jahre war ich als Reporter für Network World unterwegs, als die Veranstaltung gerade ihrem Ruf als muntere Plauderei für UNIX- und TCP/IP-Gurus entwuchs. Unternehmen wie Cisco waren damals noch jung – und veranstalteten tolle Partys.

Dieses Jahr nahm auch Jonathan Broome, Chief Technology Officer bei Linq3 Technologies, an der Veranstaltung teil. Sein Unternehmen entwickelt Software, über die Lotteriescheine an Orten wie Geldautomaten und Tanksäulen verkauft werden können. Das Unternehmen selbst ist nur knapp fünf Jahre alt, seine Erfahrung mit APC reicht aber gute 20 Jahre zurück. Er kennt also die Fortschritte in der Technologie des Unternehmens sowie der Interop-Veranstaltung selbst.

Heute ist er der Meinung, dass die Büroumgebungen seines Unternehmens stärker von den Produkten von Schneider Electric profitieren, als das Datacenter. Das liegt daran, dass das Datacenter sich an einem Colocation-Standort mit doppelter Stromversorgung, einer vollständigen Generatorreserve und allem Drum und Dran befindet. Dennoch nutzt das Unternehmen gemanagte Stromverteiler von APC by Schneider Electric™ in jedem Rack. „Sie bieten uns eine vollständige Konnektivität und umfassende Kontrolle über die Leistungsaufnahme jedes einzelnen Systems“, erklärt er.

Bei den Bürogebäuden des Unternehmens sieht die Sachlage ganz anders aus. „Die Stromversorgung ist sehr unzuverlässig“, so Broome. „An unseren Bürostandorten treten jeden Monat mehrere Stromversorgungsprobleme auf.“

Der einzige Generator wird für das Gebäude genutzt, um die Aufzüge, Notbeleuchtung usw. mit Strom zu versorgen, nicht aber die Mietparteien selbst.  Daher greift er auf unterbrechungsfreie Smart-UPS-Stromversorgungsysteme von APC by Schneider Electric™ zurück, um die Computer des Büros und die Switches, die für die Netzwerkverbindung mit dem Remote-Datacenter verantwortlich sind, mit Notstrom zu versorgen.

„Wir verlassen uns auf diese Geräte, um die partiellen und vollständigen Stromausfälle zu überstehen, die leider immer wieder auftreten“, sagt er. Diese Ausfälle dauern nach seiner Angabe in der Regel zwischen fünf und 30 Minuten. Mit den Smart-UPS-Geräten kann er kürzere Ausfälle überbrücken. Bei längeren Ausfällen kann das Unternehmen die Rechner über das System kontrolliert herunterfahren, damit keine Arbeit verloren geht. Nachdem die Stromversorgung wiederhergestellt ist, werden die Rechner schnell wieder aktiviert.

Ich habe Herrn Broome gefragt, was er unter Berücksichtigung seiner langjährigen Erfahrungen in der IT und mit APC-Produkten von den Fortschritten der Produktreihe im Laufe der Jahre hält.

„Was sich nie geändert hat, ist die solide, zuverlässige Bauweise“, betont er. „Die Effizienz hat sich verbessert, die Preise sind gesunken und die Überwachungs- und Managementfunktionen haben deutlich zugelegt. Aber auch in einfacheren Bereichen, wie der Lebensdauer der Batterien, hat sich einiges getan.  Alles in allem finde ich die Fortschritte durchweg gut.“

Ich habe ihm dann eine ähnliche Frage zur Interop-Veranstaltung selbst gestellt. „Damals war es eine reine Technikveranstaltung, ohne schicke Stände und so weiter“, schildert er. „Jetzt gibt es hier auch schicke Stände und auch die Veränderungen in der Technologie werden berücksichtigt. Die Veranstaltung ist heute auf ein deutlich breiteres Publikum ausgelegt.“

Dem kann ich nur zustimmen. Das vollständige Interview mit Jonathan Broome finden Sie im Video.